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Elias von Felix Mendelssohn

Elias - Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 -1847) Op. 70

Corinne Angela Sutter, Sopran
Anja Powischer, Mezzosopran
Seil Kim, Tenor
Manfred Bittner, Bassbariton (Luzern, 10.11. und Egg, 11.11.)
Georg Gädker, Bariton (Zürich, 17.11. und St. Gallen, 18.11.)

Singkreis Egg
schmaz, Zürich

Orchester Ars Classica

Ernst Buscagne, Leitung

Konzert am Samstag, 10. November 2012 - 19.30 Uhr Jesuiten Kirche, Luzern
Konzert am Sonntag, 11. November 2012 - 17.15 Uhr Reformierte Kirche Egg
Konzert am Samstag, 17. November 2012 - 19.30 Uhr Reformierte Kirche Oberstrass Zürich
Konzert am Sonntag, 18. November 2012 - 17 Uhr Tonhalle St. Gallen

Inhaltsverzeichnis dieser Seite

  1. Details zur Aufführung
  2. Mitwirkende
  3. Programmheft

Inhalt

Der Text stammt aus dem Alten Testament, ab 1. Könige 16:

Im ersten Teil von ELIAS handelt die Geschichte von der Person ELIAS, einem kämpferischen Propheten, der sich gegen die Vielgötterei der Königin auflehnt. Er versucht diesen Baalkult zu stoppen, damit sich alle Juden dem Gott hinwenden. Die Sorge um Wasser gibt dem Oratorium in verschiedenen Arien einen dramatischen Spannungsbogen. Es kommt zu grossen Auseinandersetzungen.

Im zweiten Teil zeigt die bittere Niederlage des Propheten und wir erleben einen resignierten, lebensüberdrüssigen ELIAS. Nach einer Zeit in der Wüste, geht er wieder unter das Volk. Die Königin hetzt das Volk zum Mord am unbequemen Mahner ELIAS auf, der in der Wüste von Engelschören auf den Berg Horeb geleitet wird und in der Begegnung mit dem unsichtbaren Gott den Höhepunkt seines Prophetenlebens erfährt. Er zieht erneut mit neuem Mut zum Kampf gegen die Götterverehrer aus und fährt am Ende seines Lebens in einem feurigen Wagen gen Himmel. Am Ende kündigt er dann die Ankunft des Messias an, der sein Wirken fortführen wird.

Dieser Schluss wurde wegen dem Dessauer Pfarrer, Julius Schubring, der schon den Text beim Paulus Oratorium schrieb, so beendet. Das Stück sollte im Anhang mit prophetischen Hinweisen auf Christus in Verbindung zum Neuen Testament beendet werden.

Elias, ein Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy ü̈ber die Geschichte des biblischen Propheten Elias, hat auch ü̈ber 160 Jahre nach der Entstehung immer noch eine dramatische Schlagkraft, die zeitweise begeistert und mitreisst, aber auch wegen seiner Intensität und Brutalitä̈t abstossend sein kann. In den Augen Mendelssohns war Elias ein charismatischer Prophet, der nicht nur willensstark und eifrig, sondern auch bö̈se, zornig und finster sein konnte. Mit diesen Worten beschrieb Mendelssohn einst selbst den Mann, dessen Lebenswandel Stoff fü̈r diese musikdramatische Erzä̈hlung ist.

Im Jahre 1846 wurde das Werk beim Birmingham Musikfestival in einer Erstfassung uraufgefü̈hrt - die Begeisterung des Publikums war gross. Im gleichen Jahr ergä̈nzte Mendelssohn das Stü̈ck um einen perspektivisch wichtigen Schlussteil. Mit dem heutigen Schluss endet die Handlung nicht bei der Himmelfahrt Elias, sondern mit einer messianische Prophezeiungen. So schlä̈gt der Komponist den Bogen zum Neuen Testament, obwohl er sich lange dagegen gesträubt hat. Dieser lichte Schluss des grossen Meisterwerkes ist die treibende Kraft fü̈r unsere Auffü̈hrung des Oratoriums Elias.

Mitwirkende

Solisten

Corinne Angela Sutter, Sopran
Anja Powischer, Mezzosopran
Seil Kim, Tenor
Manfred Bittner, Bassbariton (Luzern, 10.11. und Egg, 11.11.)
Georg Gädker, Bariton (Zürich, 17.11. und St. Gallen, 18.11.)

» Details zu allen Solistinnen und Solisten

Chor

Singkreis Egg
schmaz, Zürich

Orchester

Orchester Ars Classica

Leitung

Ernst Buscagne

Programmheft

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