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Ernst Buscagne

Ernst Buscagne

Ernst Buscagne wurde in Durban, Südafrika geboren und absolvierte seine Ausbildung an der Universität von Potchefstroom (Südafrika). Nach seinen „Wanderjahren“ als freiberuflicher Sänger, wurde Ernst Buscagne 2003 Mitglied des renommierten Opernchores am Zürcher Opernhaus. Die Arbeit in diesem Ensemble, in direktem Kontakt zu den Grössen der Opernwelt, erwies sich als prägende Erfahrung für den jungen Künstler.

Im Juni 2010 schloss er sein Kantoren- und Chorleitungsstudium an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Seit 2009 wirkt Ernst Buscagne als Kantor in der reformierten Kirchgemeinde Egg. Hier leitet er den Konzertchor Singkreis Egg. Im August 2011 hat er die Leitung des schmaz Schwuler Männerchor Zürich übernommen. Seit August 2015 leitet er die Singschule der Jugendmusikschule Pfannenstiel.

Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter ist Ernst Buscagne nach wie vor ein aktiver Konzertsänger. Mit der «Chapelle Ancienne» unter der Leitung von Daniel Schmid gestaltet er regelmässig Konzerte im Zürcher Grossmünster. Mit Tabitha Staehli hat er im Jahre 2014 die Zusammenarbeit im Lied-Duo begonnen. Diese Arbeit trug bereits im Januar 2015, in einer bemerkenswerten Aufführung der «Winterreise» von Franz Schubert, erste Früchte.

Grussnote von Ernst Buscagne

Liebe Leserinnen und Leser,

bereits zum sechsten Mal darf ich mit dem Singkreis Egg ein neues Programm einstudieren. Seit 2009 arbeiten wir gemeinsam daran, unser Publikum immer wieder neu zu begeistern, sei es mit Meisterwerken der klassischen oder romantischen Epoche, sei es mit unbekannten Werken in besonderer Besetzung, oder a cappella. Nicht nur die Konzerte, auch die von uns mitgestalteten Gottesdienste der reformierten Kirche Egg bieten musikalische Erlebnisse besonderer Art.

Als künstlerischer Leiter des Chores bemühe ich mich stets, Programme zusammenzustellen, die eine kernige Aussage in sich tragen. Im Mittelpunkt des neuen Programmes soll die Lage des Menschen in der heutigen Gesellschaft und in der Welt stehen:

Benjamin Britten‘s Werk Cantata Misericordium thematisiert die Hilfsbedürftigkeit des Menschen und das Gebot der Nächstenliebe. Die kammersinfonische Fassung von Dmitri Schostakowitsch’s Streichquartett Nr. 8 erinnert an die Millionen Menschen, die auch heute noch unterdrückt werden (das Werk gilt als Kritik am damaligen Regime der UdSSR). Da pacem Domine von Arvo Pärt spricht von der Hoffnung des Glaubens, dass Gott uns Frieden verleihe, und das Requiem von Gabriel Fauré von der Gewissheit, dass wir dereinst die Pforten des Paradieses durchschreiten werden.

Das Zusammengehorigkeitsgefühl im Chor gibt uns immer wieder die Kraft, uns neuen Herausforderungen zu stellen und uns auf Neues einzulassen. Wir freuen uns jetzt schon darauf, Sie als unsere Zuhorer bei diesem spannenden Programm begrüssen zu dürfen!

Ein Chorleiter mit Ansprüchen

Artikel erschienen im Zürcher Oberländer ZO vom 28. Oktober 2010:

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Homepage von Ernst Buscagne

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